«Ich finde Hamster sympathisch, weil sie - wie ich - "nachtaktiv" sind», offenbart Buchautorin Franziska Bischof-Jäggi ihre persönliche Beziehung zu den Nagern an der Vernissage zu ihrem Buch «Hamsterrad im goldenen Käfig» im Burgbachsaal in Zug. «Distanziert, weil ich noch nie einen angefasst habe», bezeichnet Corinne Bütler ihre Beziehung zu Hamstern. «Wu hatten als Kind einen», erinnert sich Elisabeth Stöckli, und ihre Schwester Maya Käppli plustert derweil ihre Backen auf und lacht. Laura Schwerzmann findet Hamster «härzig», ist aber allergisch. «Ich hatte nie einen Hamster», sagt Regierungsrätin Manuela Weichelt, und Ratskollege Matthias Michel erzählt: «ch hatte sechs und die sind alle ausserhalb des Käfigs gestorben.» Sie möge Hamster nicht, erklärt indes die Luzerner Nationalrätin Ida Glanzmann, «schlimmer sind nur noch Mäuse.» Sie habe einen Hamster zum Aufziehen, erzählt Theres Arnet: «Dann beginnt der zu tanzen.»
Sie hätte gerne einen Hamster zum Streicheln gehabt, bekennt Petra Obrist und witzelt in Richtung ihres Bruders Raphael: «Dafür hatte ich ja ihn.» Seine Beziehung zu Hamstern beschränke sich aufs Hamstern beim Essen, ulkt Johannes Meister, und Felix Jäggi sagt: «Wir können keine Hamster haben, denn wir haben zwei Katzen.» Monika habe sein Hamsterweibchen geheissen, erzählt Schwertkampf-Legende Christian Mayer: «Ich habe sie abgöttisch geliebt.» Und Esther Stutz fragt sich: «Wie viele Hamster im Hamsterrad brauchts, um einen Skilift zu betreiben?» Als ihr Hamster gestorben sei, hätten sie ihn beerdigt und später wieder ausgegraben, erzählt Gabriela Bürgler: «Das Skelett ist wohl jetzt noch im Keller.» Als Bauerntochter habe sie nicht gewusst, was ein Hamster sei, erzählt Josefina Temperli, und Kollegin Brigitte Gehrig fügt an: «Ich hatte auch nie einen.» Ihr Mann Peter sagt: «Mein erstes Haustier war ein Hamster.» Nur zu Kaninchen haben hingegen Majka Mitzel und Thomas Knapp einen Draht, Und Irma Schäfer und Franziska Knapp finden Hamster zu nervös.