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Liebe Buchfreunde
Täglich kommen sie in Scharen: mal bunt, mal originell, mal nervend, mal informierend, mal überflüssig. Sie sind einfach da und müssen erst per Mausklick entfernt werden. Die Rede ist von den elektronischen Newslettern. Ich weiss nicht, wie Sie mit dieser Post umgehen. Ich habe mir zur Gewohnheit gemacht, jeden neuen Newsletter quer zu lesen. Dann entscheide ich über Sein oder Nichtsein. Meistens klicke ich auf «abbestellen».
Somit habe ich auch nie Probleme, wenn jemand meinen BuchLetter nicht erhalten möchte. Ich weiss ja, dass ich kein «Exot» im Netz bin. Andere werden es mir gleichtun.
Im Juli 2008 habe ich den ersten BuchLetter an 400 Leserinnen und Leser verschickt. Dieser BuchLetter geht nun an 560 Empfänger. Ich deute das als positiv, dass mit jedem Versand im Schnitt 20 neue Adressen dazukommen. Wenn ich das mal hochrechne, sind das bis Ende Jahr insgesamt 760 Abonnenten. Und in zehn Jahren werden bereits 3160 Menschen Knapp’sche Post erhalten. Schöne Aussichten.
Thomas Knapp, Verlagsleiter
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Toulouse kommt
Den König von Olten haben wir im Januar-BuchLetter angekündigt. «Der König von Olten» heisst der Titel des neuen Buches von Alex Capus, das am 23. April in der Schützi Olten vorgestellt wird. Doch wer ist dieser König, der die Oltner Altstadt regiert? Ein Blick nach links auf das Buch-Cover klärt auf. Der König von Olten ist eine Katze. Genauer gesagt, eine Altstadtkatze, die, wenn sie denn überhaupt hinhört, Toulouse heisst.
«Alex Capus hat sich etwas ganz Seltenes bewahrt: Sanftmut, Freundlichkeit, Nachsicht, Toleranz. Und wenn einer dann auch noch so schwebend leicht, liebevoll und genau erzählen kann wie er, dann sind wir Leser glücklich.» Das schreibt nicht der Verleger, sondern die Literaturkritikerin Elke Heidenreich.
Eine Hörprobe ...
Die öffentliche Vernissage und Buchtaufe findet am 23. April 2009, 19 Uhr, im Kulturzentrum Schützi in Olten statt. Der Eintritt ist frei.
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Capus auf Japanisch
Der Roman «Eine Frage der Zeit» von Alex Capus ist 2007 bei Knaus erschienen. Es geht darin um den irrwitzigen Plan der deutschen Regierung im Jahre 1913, ein in seine Bestandteile zerlegtes Dampfschiff an den Tanganjikasee zu bringen und dort zusammenzubauen. Damit sollten die deutschen Kolonialträume in Ostafrika im Vorfeld des Ersten Weltkrieges umgesetzt werden. Von der deutschen Ausgabe sind gegen 80'000 Exemplare verkauft worden. Nun liegt das Werk auch auf Japanisch vor (siehe Cover).

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Bluttränen
Lukas Zemp von der Druckerei Ebikon AG ist am Layout-Feinschliff. Danach gehen die Fahnen nochmals zum Korrektor Sam Bieri. Druck und Buchbinderei benötigen anschliessend rund drei Wochen bis zum Vorliegen von «Bluttränen». Doris Smonig-Klauser schreibt darin über eine Frau, die 17 Jahre lang gegen Depressionen, Suizidgedanken und Selbstverstümmelung ankämpft. Erst wenn das Blut fliesst, dann kommen ihr die Tränen. Helene schneidet sich in Arme und Beine, um dem seelischen Schmerz ein Gesicht zu geben. Jahrelang ist das ihr Ventil, inneren Druck abzubauen.
In der Schweiz sind ungefähr zwischen 50’000 bis 100’000 Menschen von Selbstverletzung betroffen. Vorwiegend beginnen junge Frauen zwischen 12 und 25 Jahren sich selber zu verletzen. Genau wie Helene. «Bluttränen» ist ein erschütternder Bericht, aber auch ein ermutigendes Zeugnis, dass Veränderung möglich ist.
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Setzen Sie einen Ruhepunkt!
Viele Menschen sind überfordert. Hektik und Stress sind unglaubliche Energiefresser. Die Leistung bei der Arbeit nimmt ab, die Frustration zu. Was tun gegen leere Batterien? Aufladen! Aber wie? Gönnen Sie sich – falls es der Kontostand zulässt – eine längere Auszeit. Oder noch besser: Ruhen Sie auch während der Arbeitstage. Jawohl! Setzen Sie in Ihrem Alltag Ruhepunkte. Das Rezept dazu liefert ihnen das Buch «Ruhepunkt» von Bernhard Brändli-Dietwyler. Verständlich, umfassend, lustvoll. Legen Sie sich auf den Boden, schliessen Sie die Augen und atmen Sie tief durch. Und schon bald ist das Buch bei Ihnen zu Hause. Unser besonderes Angebot für alle BuchLetter-Abonnenten: Sie erhalten für 25 statt 29.80 Franken einen Ruhepunkt noch heute portofrei geliefert. Danach haben Sie endlich die Ruhe, die Sie brauchen.
Weitere Informationen ... |
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Weitere Informationen, das Verlagsprogramm und den Bestellschein finden Sie auf der Homepage www.verlag-textwerkstatt.ch.
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